ASUS W6A – Wackelkontakt im DC Power Jack

Alt gedient, mit vielen Kampfspuren, dennoch nichts für den Export nach Afrika. Dem ASUS W6A sieht man seine Jahre an. Neben der blank geruppelten Oberfläche auf dem Touchpad und abgenutzten Tasten hat es die eine oder andere Schramme einstecken müssen. Viel schwerwiegender macht sich der erprobte Absturz mitten im konzentriertesten ‚Arbeiten‘ 😉 bemerkbar. Nachdem der Akku nicht mehr in der Lage ist, hektische Bewegungen und den Verlust der Netzspannung zu überbrücken, musste der Grund für die Arbeitsverweigerung gefunden werden.

Nach kurzer Suche stellte sich heraus, dass der abgewinkelte Stromstecker am Gehäuse bei leichter mechanischer Beanspruchung den Kontakt verlor. Somit stand die Entscheidung an, das W6A im Betrieb nicht unnötigen Bewegungen auszusetzen, oder die Ursache zu erkunden, mit allen Konsequenzen. Ich habe mich für den interessanteren Weg entschieden.

Nachdem ich die üblichen Abdeckungen auf der Unterseite ohne Mühe entfernt hatte, ließ sich die Tastatur durch Zurückhebeln von drei kleinen Nasen, mit Hilfe eines Schraubendrehers, an der oberen Seite herausnehmen.

W6A Verbindungen

Die Verbindung zum Motherboard konnte ich mit ein wenig Fingerspitzengefühl abziehen (gelb). Dieses war ebenso bei allen weiteren Verbindungen (rot) zwischen Oberschale und dem Motherboard gefragt.

Nachdem ich mit den am Anfang erwähnten Abdeckungen auch alle sichtbaren Schrauben entfernt hatte, ließ sich jetzt die Oberschale mit leichtem Hebeln von der Unterschale trennen. Achtung, als letzte Verbindung verblieb das Kabel zwischen MB und Display (grün), welches aufgrund seiner Länge genug Spielraum für die weiteren Schritte ließ.

Ohne das Display öffnen zu müssen, ließ sich die Oberschale samt Display von der Unterschale mit MB so zueinander verschieben, dass an der oberen rechten Ecke, der DC Power Jack seine Pins präsentierte.

W6A DC Power Jack PinsEiner der Pins sah nicht mehr ausreichend stabil aus. Nach kurzer Aufwärmphase konnte der Sitz sämtlicher Pins für die nächsten Jahre mit einem Lötkolben gefestigt werden.

Da hier eine Funktionskontrolle nur schwer möglich war, blieb nur der Zusammenbau bis auf die Schrauben, um bei evtl. Korrekturen nicht ganz von vorn beginnen zu müssen.

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