Web Platform Installer – Nix zum Installieren

2013/05/28

Microsoft bietet zur besseren Handhabung den Web Platform Installer an, um freie Erweiterungen für den Bereich Web ggf. kombiniert herunterzuladen. Ziel ist es benötigte IIS Komponenten für die jeweiligen Zwecke in einem Rutsch zu installieren. Es soll also die Arbeit erleichtern. Nach der Installation des aktuell in der Version 4.5 vorliegenden Web PI greift dieser auf eine Online- Ressource zurück und bietet somit die aktuellsten Versionen der Komponenten an.

Leider klappt dies nicht immer, wie in dieser Fehlermeldung zu sehen ist, Web PI Produktlist Fehlerund wie es anhand der durchaus im Netz bekannten Fehlernummer „..LinkId=145244“ scheinbar recht häufig vorkommt. Dementsprechend bietet Microsoft genau hierfür mehrere Lösungen an.

Da es sich bei dem Ziel aber um ein frisches System handelt, und ein Proxy- Problem durch unterschiedlichste Browser- Aufrufe und Windows Updates ausgeschlossen werden konnte, war guter Rat teuer. Hier muss erwähnt werden, dass das Zielsystem unter VMWare virtual im Bridging Mode läuft.

Anstatt jetzt aber mit dem Fiddler die Aufrufe nachzuverfolgen, hier folgender konservativer Ansatz. Hier verbirgt sich die von der Web PI 3.0 nicht erreichbare Liste mit den angebotenen Komponenten. Wenn man den Links folgt, wird am Schluss auf zusätzliche Downloads verwiesen. Als Beispiel sei hier die ‚Application Request Routing‚- Erweiterung in Version 2.5 aufgeführt. Komfortabler Weise wird sowohl auf die Reihenfolge der noch zu installierenden Erweiterungen hingewiesen, als auch auf die Kurzbefehle zur temporären Beendigung von betroffenen Diensten.

Obwohl in dem verlinkten Blog- Eintrag von nur in Englisch verfügbaren Offline Installern gesprochen wird, sind die MSI- Pakete auch mit anderen Sprach- Ressourcen verfügbar. Die Suche gestaltet sich aufgrund der Ressource- Angabe im Dateinamen entsprechend einfach. Anstatt ‚requestRouter_x86_en-US.msi‘ einfach nach ‚requestRouter_x86_de-DE.msi‘ suchen.


DISM versus Explorer Handle – Man kann sich auch selber im Weg stehen!?

2013/05/04

Jeder der hierher gefunden hat, weiß worum es geht. Mit der Meldung: „First unmount following wim“, in meinem Fall aufgrund der Verwendung von „RT Seven Lite„, bedurfte es ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Es wär nett gewesen, wenn anstatt nur eines Hinweises auch die Möglichkeit zum ‚Clean-Up‘ gegeben wäre. Leider nicht, daher alles zu Fuß.

Kurze Suche, und folgende Möglichkeiten sprangen direkt ins Auge: „dism /cleanup-wim“ & „dism /unmount-wim /mountdir:…“.

Ausgeführt und et voilà.Cmd: dism cleanup-wim Denkste! Vertrauen ist gut, Kontrolle usw.! Beim erneuten Aufruf von „RT Seven Lite“ kam die gleiche Meldung, ich möge doch erst unmounten.

Cmd: dism get-mounted Da war doch…, richtig „dism /get-mountedwiminfo“. Und siehe da, gleiches Bild wie vorher. Schön wenn man der Ausgabe vertrauen kann?!

Cmd: dism unsmount-wim Also doch etwas genauer, nämlich mit „dism /unmount-wim /mountdir: /[commit|discard]“. Mit Pfad ist das Bereitstellungsverzeichnis gemeint. Siehe Snapshot Clean-Up. Das sollte es doch jetzt gewesen sein; schon wieder falsch gedacht. Eine kurze Abfrage über ‚Unlocker‘ zeigt offene Handles vom Explorer an. Jetzt kommt’s! Es war aber kein Explorer mehr offen… Bis auf den ‚Haupt-‚ Explorer!

Also Task-Manager und den letzten verbliebenen Explorer gekillt. Siehe da, endlich läuft der ‚Unmount‘ wirklich durch, und ‚Get-Mounted‘ zeigt dies auch an. Übrigens der Explorer lässt sich im Task-Manager: Datei ->Neuer Task… mit „Explorer“ wieder herstellen.

Hier sei noch als Hinweis gegeben, das es gern auch mal Probleme mit den unterschiedlichen Versionen von ‚DISM‘ gibt. Gar nicht einfach zu wissen, welche Version ursprünglich benutzt wurde. Hängt davon ab, ob über eine spezielle ‚gePATHte‘ CMD ursprünglich gemountet wurde, wie bei AIK. Also einfach mal „c:\dir dism /s /a“ alle raussuchen und probieren.


Es lebt! – Canon Sanner DR-2080C unter Win 7 64 Bit

2012/10/26

Gar nicht so einfach Komponenten älteren Datums an aktueller Hardware und Software zum Laufen zu bekommen. Geglückt ist mir dies mit dem Scanner Canon DR-2080c. Beim Hersteller lässt sich unter der Bezeichnung nichts finden. Wer hier die Suche nicht scheut stößt früher oder später auf den Tatendrang von Leuten, die ähnliche Probleme plagen. Mal abgesehen von einem aktuellen zertifizierten Treiber später als Vista, kompliziert die 64 Bit Architektur das Ganze noch ein wenig. Lange Rede kurzer Sinn, Abhilfe schaffte die Verwendung des Treibers für den kleineren Bruder DR-2050C. Hierfür existiert ein knapp 12 MB großes Archiv (2050DRIT_V23.exe), allerdings von der US- Seite.

Hinweis: Sollte nach der Installation beim Scannen eine Meldung: „… konnte nicht gesperrt werden. Überprüfen Sie ob das Gerät bereits verwendet wird. Sollte … (-4630) …“ auftreten, dann den Scanner eingeschaltet an einen anderen USB Port stecken.